Trotz des erwarteten Versagens des Sozialismus in der Sowjetunion und des Scheiterns des “Sozialismus des 21. Jahrhundert” in mehreren südamerikanischen Staaten, das wir nun beobachten können, scheint der planwirtschaftliche Ansatz immer noch das Hauptinstrument der Politik zu sein. Ob es nun um das Sozialwesen, das Geldwesen, Migration, Schulen, Altersvorsorge, Landwirtschaft, Banken oder um Krankenversicherungen geht.
Einleitung
Freiheit. Eigentum. Frieden.
Auf ars libertatis kommentiert ein Voluntarist das Zeitgeschehen: Konsequent freiheitliche Betrachtungen zu Philosophie, Politik und Wirtschaft.
(Mit etwaigen Ausschweifungen in kulturelle und gesellschaftliche Themen. Wie beispielsweise Transhumanismus und Skeptizismus.)Suche
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Wobei die hiesige soziale Marktwirtschaft ja doch wesentlich besser funktioniert als die Extreme, die beispielsweise in Südamerika fabriziert wurden. Man muss ja nicht immer gleich die radikalen Negativbeispiele hernehmen.
Gewiss, die soziale Marktwirtschaft ist mir immer noch lieber als die meisten anderen Staatssysteme. Sie funktioniert auch besser. Das bedeutet aber nicht, dass es nicht noch ein anderes Staatssystem gäbe, das der sozialen Marktwirtschaft überlegen wäre.
Mein Punkt ist der: Wer der Meinung ist, dass Planwirtschaft grundsätzlich nicht funktioniert, der widerspricht sich selber, wenn er dann z.B. das Schul- oder das Geldwesen von Grund auf geplant und vom Staat kontrolliert haben will.
In den meisten politischen Diskussionen, sei es im Parlament, sei es in Politshows am TV, sei es am Stammtisch, geht es doch nur um die Frage, wie etwas geplant werden soll. Jeder scheint irgendwelche Pläne für die Schulen, für die Renten, für die Banken, für die Landwirtschaft etc. zu haben. Wenige Leute sagen: “laissez faire”.