Finland has become the first country in the world to declare broadband Internet access a legal right.
The move by Finland is aimed at bringing Web access to rural areas, where access has been limited.
Starting in July, telecommunication companies in the northern European nation will be required to provide all 5.2 million citizens with Internet connection that runs at speeds of at least 1 megabit per second.
The one-megabit mandate, however, is simply an intermediary step, said Laura Vilkkonen, the legislative counselor for the Ministry of Transport and Communications.
The country is aiming for speeds that are 100 times faster — 100 megabit per second — for all by 2015.
“We think it’s something you cannot live without in modern society. Like banking services or water or electricity, you need Internet connection,” Vilkkonen said.1
Was kommt wohl als nächstes? Das Recht auf Sex? (Immerhin ist das ein grundlegenderes Bedürfnis als Internetzugang.)
Kein Wunder, dass kaum jemand mehr weiss, was ein Naturrecht ist, wenn heutzutage aus jeder beliebigen Aktivität ein Recht gemacht wird. Wird dieses künstlich erschaffene “Recht” dann noch als Menschenrecht verkleidet, so wird jeder zum bösartigen Zyniker, der sich gegen dieses “Recht” wehrt. Dabei sind es genau die Befürworter von solch kruden Rechten, die bereit sind, Gewalt und Zwang einzusetzen, um Ziele zu erreichen, die sie für gut oder positiv halten.
Auch ich würde mich freuen, hätte jeder, der will, einen ultraschnellen Internetzugang. Doch einen Monopolisten damit zu beauftragen und diesem einen Blankoscheck für Zwang auszustellen, ist weder der ethische, noch der ökonomisch effiziente Weg.
- CNN – Fast Internet access becomes a legal right in Finland / via David Kramer – Here’s a “Natural” Right I’ll Bet You Didn’t Know You Had [↩]

Jup. Oder das unumstössliche Menschenrecht darauf, in eine Bar zu gehen (die einer anderen Person gehört) und dort keinen Zigarettenrauch schmecken zu müssen, wäre auch so ein Kandidat.
Sowas wie Internet zum “Menschenrecht” zu erklären, ist doch einfach nur beleidigend. Es gibt Länder, wo die Leute nichts zu essen haben.