Die Schweizer Armee hat ihre Tauglichkeitskriterien überarbeitet. Neu müssen Veganer keinen Militärdienst mehr leisten.1
Die Schweizer Armee ist ein Hort der verschiedenartigsten Diskriminierungen. Zwar ein Staatsunternehmen und als solches eigentlich unter Argusaugen, besteht immer noch der Grundsatz des Sexismus bezüglich Dienstpflicht. Gross aufzufallen scheint das niemandem. Aufschreie gibt es nicht. Die gibt es einzig, wenn irgendwo an einer Plakatwand das Abbild einer leicht bekleideten Frau hängt. Auch unsere Bundesrätinnen, die so eifrig sind, wenn es um Gleichberechtigung geht, stören sich nicht daran. Darüber hinaus scheinen nicht einmal die FDP-Bundesräte bemerkt zu haben, dass die Dienstpflicht nichts anderes als Zwangsarbeit, resp. Frondienst darstellt. Aber vermutlich gehört ein wenig Sklaverei zu jedem Staat dazu. Und nun werden alle Veganer diskriminiert, indem man ihnen den Zugang zur Armee verbietet. Es wird wohl die wenigsten unter ihnen stören, aber im Grunde genommen sagen unsere Armeechefs nichts anderes als: “Wir sind zu faul, um für euch spezielle Schuhe anfertigen zu lassen. Dazu müssen unsere Soldaten auch in ihren Ernährungsgewohnheiten uniform sein. Alles andere wäre zu teuer. Da kaufen wir lieber noch ein paar Raketenwerfer.”
Ja, ich warte immer noch darauf, dass die SP Unterschriften sammeln geht, um dem Sexismus der Schweizer Armee ein Ende zu setzen und die Frauen zum Frondienst antreten zu lassen.
- antibuerokratieteam – Ein Herz für Veganer [↩]
