Zur Beurteilung des Nahostkonflikts

Der Nahostkonflikt hält die europäische Presse in Atem. Obwohl weltweit noch dutzende andere Konflikte und Kriege existieren1, besonders in Afrika, beschäftigen sich westliche Medienorgane sehr gerne und sehr ausgiebig mit dem Konflikt in Israel und Palästina. Kaum einer, der keine Schuldigen zu benennen hat oder sich auf irgendeine Seite schlägt. Doch treten wir ein paar Schritte zurück und ignorieren unser spontane, emotionale Bewertung dieses Konflikts:

Nach welchen Kriterien sollten wir diesen Konflikt beurteilen?

Wie gehen wir sonst mit Problemsituationen um? Welche ethischen und moralischen Massstäbe legen wir an? Wie beurteilen wir Taten von menschlichen Wesen? Anhand der Intentionen der Individuen, anhand der Konsequenzen dieser Handlungen?

Sind uns bei der Beurteilung des Nahostkonflikts die Absichten der beiden kriegsführenden Parteien (Hamas und israelisches Militär – Auf keinen Fall sollten wir auf Kollektivisierungen zurückgreifen und gar von den Israelis oder den Palästinensern sprechen.) wichtig, oder legen wir mehr Wert auf das blosse Zählen von Leichen?

  1. neues und bekanntes – Es gab und gibt auch noch andere Konflikte []

Hamas, Pornos & Marginalien

Eine Marginalie, eine absolute Marginalie. Aber ich find’s trotzdem lustig, wie viele Leute immer noch glauben, die Hamas kümmerte sich ach so liebevoll um ihre Palästinenser, während sie in Tat und Wahrheit damit beschäftigt ist, den Zugang zu pornographischen Internetseiten zu sperren. Ich mein’ ja bloss, die Hamas würde besser den Hunger und die Armut der 400′000 Internetuser in Gaza lindern.1

  1. Band of Brothers – Kein Strom, aber Internet []

Israelfreundliche Presseschau

Angesichts der Katjusha-Raketen, die auf Ashkelon niedergehen und des kurzen Einmarsches der Israel Defense Forces in Gaza, wird es Zeit für eine kurze, israelfreundliche Presseschau.

Sind Leute, die eine Hamas gewählt haben und ihr offenbar willig in ein militärisches Abenteuer folgen (nichts anderes sind die Terrorhandlungen dieser Organisation) nicht auch veranwortlich für die Folgen ihres Tuns?1

When Hamas, or whoever else takes over Gaza in coming years, decides to stop using the Palestinian people as one collective suicide bomber, they will find a willing peace partner in Israel.2

All this was of course de rigueur and predictable as clockwork; did it matter that the usual world bodies and Israel-bashers were confusing attacker and defender, night and day, black and white, equating a democracy with a terror organization, standing morality on its head with the usual mix of cynicism and idiocy?3

What about “civilians” who willingly allow themselves to be used as human shields? Or their homes as launching pads for terrorist rockets?4

  1. Zivilisten? Komplizen! []
  2. Palestinian self-destruction []
  3. The Price of Israel-Bashing []
  4. Worshippers of Death []

Bei den Raketenbauern zu Besuch

Claudio Casula von Spirit of Entebbe entführt uns in eine Welt der Absurditäten und Scheusslichkeiten, er kommentiert ironisch einen unverhohlen unkritischen Artikel über palästinensische Terroristen, die in der Nacht aus den Häusern schleichen, um Qassam-Raketen bauen zu gehen. Ein besonderes Auge darf man auf den Schreibstil dieser Journalistin werfen, die sich in eine Raketenwerkstätte palästinensischer Jihadisten gewagt hat. Stocknüchtern und ohne die kleinste Frage über das Treiben der Terroristen zu stellen. ~ Uli im Wunderland