Welche Arten der Diskriminierung sollten erlaubt sein?

Wer ein wenig Sprachkenntnisse hat, der weiss, dass diskriminieren nicht benachteiligen bedeutet, sondern schlicht und einfach unterscheiden oder auch trennen.
Unterscheiden müssen wir Menschen jedoch nicht nur, wenn wir als Arbeitgeber Leute anstellen, sondern auch, wenn wir als Kunden auswählen, in welches Restaurant wir gehen, welche Schuhmarke wir kaufen oder auch, welchem Verein wir Geld spenden möchten.
Man könnte sogar sagen, wir diskriminieren jedes Mal, wenn wir eine Entscheidung treffen.

Nun gibt es viele Arten der Diskriminierung. Bekannt und offiziell verpönt sind die rassistische, klassistische und sexistische Diskriminierung. Etwas weniger verabscheut wird die religiöse Diskriminierung.

Gute Gründe sprechen dafür, Rassismus, Klassismus und Sexismus abzulehnen. So ist es betriebswirtschaftlich gesehen z.B. meist besser, die Arbeitnehmer aufgrund ihrer Fähigkeiten und Erfahrung auszuwählen, als aufgrund der Pigmentierung derer Haut.
Allerdings kann man sich Situationen vorstellen, in denen es durchaus Sinn machen kann, Mitarbeiter aufgrund deren Herkunft auszuwählen. Beispielsweise ein chinesisches Restaurant, das ein “authentischeres” Erlebnis bieten will, indem es Chinesen als Kellner anstellt.1 Oder das koschere Restaurant, das einen jüdisch-orthodoxen Koch möchte.

Aber es gibt viele andere Eigenschaften, anhand derer man diskriminieren kann: Schönheit, Attraktivität, Fähigkeiten, Intelligenz, Körpermuskulatur, Ausbildung, Sprachkenntnisse, musikalisches Talent…

Kann man wirklich objektiv sagen, welche Arten der Diskriminierung besser, rationaler oder ethischer sind als die anderen? Und aufgrund welcher objektiven Kriterien kann man beurteilen, in welcher Situation welche Diskriminierungsform zulässig ist und welche nicht?
Hat es nicht mehr mit persönlichen Präferenzen und subjektiver Moral zu tun, welche Arten der Diskriminierung man für richtig hält und welche man ablehnt oder nicht praktizieren möchte?2

Schlussendlich stellt sich auch die Frage, ob man anderen Menschen vorschreiben möchte, was diese mit ihrem Eigentum tun und wie sie ihr hart erarbeitetes Geld ausgeben dürfen?

So wie es den Leuten frei gestellt ist, wem sie aus welchen Gründen ihr Geld geben, wenn sie ins Restaurant gehen, sollte es ihnen nicht konsequenterweise auch frei gestellt sein, wem sie aus welchem Gründen ihr Geld geben, wenn sie mit jemandem einen Arbeitsvertrag schliessen (z.B. jemanden in einem grossen Unternehmen anstellen.) oder wen sie in ihrer Wohnung leben lassen wollen?

Wie ein grosser Liberaler einst sagte:

Antidiskriminierungsgesetze stellen eine Art Brecheisen dar – sie verletzen die Rechte mancher Individuen, um damit eine vermeintliche Verbesserung zu erzwingen, und schaffen so doch nur neue Probleme3

  1. Ein italienisches Restaurant bekam kürzlich jedoch Probleme, weil es gezielt nach Italienern sucht: “Entlassene Angestellte der Restaurantkette Molino protestieren gegen die Personalpolitik ihres ehemaligen Arbeitgebers. Sie werfen der Molino AG vor, Nicht-Europäer zu diskriminieren und Italiener zu bevorzugen.” []
  2. Man verstehe mich nicht falsch, ich bin so sehr gegen Rassismus wie gegen alle anderen Spielarten des Kollektivismus. Aber gegen Rassismus helfen einzig freie Märkte und Aufklärung. Zensur und staatliche Bevormundung dagegen sind kontraproduktiv und schüren Unmut. []
  3. Christian Hoffmann – Linke und rechte Irrtümer []

Diskrimination: Novartis entlässt einen Mitarbeiter, bloss weil dieser eine andere politische Gesinnung hat

So oder so ähnlich hätte die Schlagzeile wohl gelautet, wenn dieser Mitarbeiter ein Gewerkschaftler oder ein Sozialist gewesen wäre. (Oder noch schlimmer: Hätte seine Haut eine andere Pigmentierung gehabt als die Haut des Durchschnittsschweizer. Oder wäre kürzlich aus Glaubensgründen nach Mekka gepilgert.) Doch dieser Fall ist anders:

Der Präsident der Pnos-Sektion Baselland und Basel-Stadt, Philippe Eglin (21), verliert seine Stelle als Logistiker bei Novartis. Eglin bezweifelt im Internet den Holocaust und steht der deutschen NPD nahe.
[...]
All dies ist der Novartis nun Grund genug, Eglin zu entlassen. «Wegen Unvereinbarkeit der Novartis-Ethik und den öffentlich vorgebrachten politischen Ansichten von Philippe Eglin plant Novartis, das Arbeitsverhältnis mit ihm aufzulösen», bestätigt Mediensprecher Satoshi Sugimoto auf Anfrage der BaZ. Als global tätiges Unternehmen in über 140 Ländern sei für Novartis Weltoffenheit und Respekt für den Menschen wichtig. «Dies bedeutet, dass wir Diskriminierungen aufgrund von Rasse, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit nicht tolerieren.» Die Novartis hat einen Verhaltenskodex, der alle Mitarbeiter zu einem hohen ethischen Standard verpflichtet. Dieser Kodex ist laut Sugimoto Teil des Arbeitsvertrags.1

Wenn jemand keine Rassisten in seinem Unternehmen will, dann kann ich einerseits den Unternehmer gut verstehen, andererseits muss es jedem Unternehmer frei stehen, die Personen anzustellen, die nach seinem Gusto sind. Welche Kriterien er zur Selektion der Mitarbeiter anwendet, ist allein seine Angelegenheit. (Einem Unternehmer vorzuschreiben, mit welchen Leuten er Arbeitsverträge abschliesst, ist demzufolge illegitim.)

Worauf ich meinen Finger legen will, das ist die Doppelmoral vieler Journalisten und Politiker. Während sie es zu anderen Zeiten für eine Schande halten, wenn ein Arbeitnehmer wegen seiner weltanschaulichen Gesinnung entlassen wird, dürften diese Personen bei diesem Fall stumm bleiben oder die Entlassung gar begrüssen. Doch müssten nicht für Kommunisten wie Nazis, für Sozialdemokraten wie Nationalisten dieselben Rechte gelten?
Es wird den Anti-Rassisten wohl schwer fallen, zuzugeben, dass die von ihnen so heiss geliebten Arbeitsgesetze zweischneidig sind und den sogenannten Kampf gegen den Rassismus nicht nur fördern, sondern auch behindern können.

Ich will es mir aber auch nicht nehmen lassen, darauf aufmerksam zu machen, dass der freie Markt das beste (und einzig friedliche) Mittel gegen Rassismus (und Sexismus und …) darstellt: Das Unternehmen, das erfolgreich sein will, kann es sich schlicht nicht leisten, gute Mitarbeiter bloss wegen deren Pigmentierung nicht einzustellen. Denn im freien Wettbewerb hat jene Firma einen Vorteil, die die besten Mitarbeiter hat. (Z.B. überdurchschnittlich produktive, kreative Mitarbeiter.) Ebenso kann es sich ein weit bekanntes Unternehmen in einer anti- oder unrassistischen Gesellschaft erlauben, berühmte und berüchtigte Rassisten zu beschäftigen. Denn dies könnte dem Ruf der Firma schaden.

Doch auf einen freien Arbeitsmarkt müssen wir noch lange warten. Zu gerne wird der Staat benutzt, um bestimmte Ideologien oder Wertvorstellung anderen Menschen aufzuzwingen.

  1. Tages-Anzeiger – Novartis kündigt bekanntem Neonazi []

Abraham Lincoln, Merkantilist und Tyrann

[M]y thesis is that Lincoln devoted twenty-eight years of his life to an economic agenda of mercantilist high tariffs, pork in the form of internal improvements, and the promotion of a central bank. The basic strategy of this economic agenda was to allow the Republican Party to buy votes from protectionist manufacturers, mining and timber companies that wanted cheap federal land, subsidy-seeking railroad companies, and white laborers who did not want competition from freed blacks or slaves.
[...]
Lincoln suspended habeas corpus, he jailed political opponents and newspapers writers, and violated the letter and spirit of the Constitution at every turn1

  1. Thomas DiLorenzo – Confronting the Lincoln Cult []

Arbeitgeber, die Leute aufgrund ihrer Rasse oder ihrer sexueller Präferenzen nicht anstellen und der Staat

Calling on government to purify others’ hearts and minds opens Pandora’s box, pushes us farther down a very slippery slope, and invites all sorts of other hackneyed cliches. I hope that people find discrimination on the basis of race, religion, sexual orientation, physical “handicaps,” and other arbitrary criteria morally repugnant. I do. However, my disapproval of another’s attitude does not give me the right to use force to correct their erroneous ways. Indeed, it may backfire. From what I have observed, the conflagration surrounding the antidiscrimination ordinance has reinforced “us versus them” mentalities around Shelby County.

This also addresses another issue of crucial importance. If I give a government the power to force you to accept my values, I also give them the power to force me to accept your values at some point in the future. Another way of saying this is that any government with the power to take an atheist’s money and give it to my church is also a government with the power to take my money and give it to Planned Parenthood. When we use force to restrict others’ liberty, we endanger our own.

Governments coerce others with a two-edged sword: giving the state the power to do things you like necessarily requires giving the state the power to do things you don’t like, and giving the state the power to restrict behavior of which you don’t approve gives them the power to restrict behavior of which you do approve. The right way to change hearts and minds is not coercion. It is persuasion.1

  1. Art Carden – Whose Right Is It, Anyway? []

Über Hate Crimes

ALL crimes are “hate” crimes. Why? Because a criminal perpetrating a crime obviously HATES property rights–whether it be the “property” of your body or the property of your personal possessions.

~ David Kramer – I Hate “Hate” Crime Laws

Nun entscheidet der Bund, wer in meiner Stube hockt

Der Zutritt zu Discos, Bars, Dancings oder Cabarets darf nicht wegen der Hautfarbe, der ethnischen Herkunft oder Religionszugehörigkeit verweigert werden. Die Kommission gegen Rassismus hat dazu ein Merkblatt verfasst.

(sda) Rassistische Diskriminierungen am Disco-Eingang seien nicht tolerierbar, sagte Georg Kreis, Präsident der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus (EKR), am Donnerstag vor den Medien in Bern. Bei den Freizeitvergnügungen dürften nicht Personen wegen ihrer Herkunft oder wegen ihres Aufenthaltsstatus ausgesperrt werden.1

Da eine Disco auch nicht viel mehr ist als eine Stube mit spezieller Beleuchtung und lauter Musik, bedeutet dieser Entscheid der Rassismus-Kommission nichts anderes, als dass nun der Bund entscheiden soll, wer in wessen Stube sitzen und wem der Zutritt zur Stube nur unter bestimmten Bedingungen verweigert werden darf. Der Stubenbesitzer verliert somit das wichtigste aus seinen Eigentumsrechten abgeleitete Recht: Das Recht zur Diskriminierung. Das Recht also, frei und willkürlich bestimmen zu dürfen, wer sein Eigentum benützt und wer nicht.

Georg Kreis scheint es jedoch nichts auszumachen, Leuten mit Waffengewalt Zutritt zu den Stuben anderer Leute zu verschaffen. Denn auf genau dies läuft ein derartiges Diskriminierungsverbot in der Praxis hinaus.

Dazu will auch gesagt werden: Wäre ich aufgrund rassistischer Einlassungskriterien am Betreten dieser oder jener Disco gehindert worden, so möchte ich auch nach der erfolgreichen Umsetzung des Diskriminierungsverbots (die wenig wahrscheinlich ist, da beliebige andere Gründe vorgeschoben werden können, um z.B. einen Afrikaner oder einen Albaner nicht in einen Nachtclub zu lassen) jene Discos nicht betreten. Wie wollte ich mich dort drinnen auch wohl fühlen, wenn ich weiss, dass mich der Besitzer hasst und nur aufgrund einer Gewaltandrohung hineingelassen hat?

Zu erwähnen ist dazu noch, dass der freie Markt ein ausgezeichnet schlechter Ort für Rassismus ist. Jeder Rassist, der eine bestimmte Menschengruppe als Kunden ausschliesst, hat einen immensen Wettbewerbsnachteil demjenigen gegenüber, der jeden Kunden bedient, unabhängig von dessen Hautfarbe, Gesinnung oder sozialen Status. Der Rassist muss also, um bestehen zu können, seinem Rassismus zumindest auf geschäftlicher Ebene abschwören. Ansonsten wird er grosse finanzielle Einbussen erleiden.

  1. nzz – Gegen die Willkür der Disco-Türsteher: Kommission gegen Rassismus veröffentlicht Merkblatt []

Kubanischer Rassismus

Zettel in einem höchst interessanten Artikel über die kontroversen US-Abgeordneten, die Fidel und Raúl Castro besuchen durften; über den Schlächter und Kriegstreiber Fidel und über die durch und durch rassistische Diktatur Kubas (ja, auch Che Guevara war ein Rassist der alten Sorte):

Auch viele in Deutschland – wohl vor allem viele Linksliberale -, die das Regime in Cuba als undemokratisch kritisieren, glauben, daß es doch immerhin sozial sei.

Davon kann keine Rede sein. Es ist die Diktatur einer weißen Nomenklatura, die sich auf Kosten der immer mehr verarmenden, überwiegend schwarzen Bevölkerung ein schönes Leben macht. Wie jede Klassenherrschaft kann auch diese nur mit Gewalt aufrechterhalten werden. Cuba, dessen politische Polizei einst vom MfS ausgebildet wurde, ist heute einer der perfektesten Polizeistaaten der Welt. Eine rassistische Klassenherrschaft.

Ja, sehen das denn die schwarzen Abgeordneten nicht, die nach Cuba reisten und von Fidel Castro schwärmen? Nein, sie sehen es vermutlich nicht. So wenig, wie es viele deutsche Linke (und leider auch manche Liberale) sehen, die unfähig oder wohl eher nicht willens sind, die Realität wahrzunehmen.1

  1. Zettels Raum – Wer sind eigentlich die US-Abgeordneten, die Fidel und Raúl Castro besuchten? Nebst einigen Informationen über den alltäglichen Rassismus in Cuba []

Was ein Rassismusverbot wirklich bedeutet

Viele gute Leute können sich nicht vorstellen, wie jemand, der 1. gegen Rassismus ist und 2. ein auch sonst gutherziger Mensch ist, gegen Rassismusverbote und für uneingeschränkte (resp. bloss durch die Eigentumsrechte einschränkbare) Meinungs-, Gedanken- und Versammlungsfreiheit sein kann.

Ich für meinen Teil bin ein absoluter Individualist und habe eine ausgesprochene Abneigung gegen Kollektivismus und Gruppendenken jeglicher Couleur. D.h. ich finde nicht nur klassischen Rassismus abscheulich, sondern genauso Sexismus (in der feministischen und chauvinistischen Variante), ethnisches Denken (u. dazugehöriger (Kultur-)Relativismus u. “Erbsünde” (à la die Weissen sind schuld) = neumodischer (linker) Rassismus), Nationalismus, Patriotismus, Antisemitismus (u. Verschwörungstheorien (à la internationales Finanzjudentum u. Weltherrschaft)), Antiamerikanismus, Klassenhass (à la “die” Bankiers/Kapitalisten/Unternehmer etc.), etc.

Es ist also festzuhalten, dass ein Rassismusverbot gänzlich zu wenig weit geht. Wenn schon, dann müsste jegliche kollektivistische geäusserte Meinung verboten werden. Alles andere ist blatante Rosinenpickerei (= hypocrisy).
Andere Antirassisten meinen, niemand dürfe ungestraft Lügen/Unwahrheiten verbreiten. Aber dann müsste man jegliche Spekulation und Raterei verbieten. Dazu: Wer definiert, was wahr ist? Ist Wahrheitsfindung nicht ein Prozess, bei dem nicht zuletzt Spekulation und wilde Diskussionen wichtig sind?
Eine andere Gruppe meint sogar, niemand habe das Recht, einen anderen zu beleidigen. Aber dies würde zum allgemeinen Verstummen und dann sogar zum allgemeinen Suizid (Manche Haarschnitte sind zum Beispiel eine Beleidigung für mein Auge und meinen Geschmack.) führen. Eine Grenze zwischen “guten” und “schlechten” Beleidigungen zu ziehen, ist nur mit rein artifiziellen Massstäben möglich. D.h. schon nur der Versuch, eine Grenze zu ziehen, ist abzulehnen.

Stellen wir die Äusserung seiner Meinung (sei sie nun kollektivistisch, beleidigend oder gar hetzerisch) der zentralen staatlichen Gegenmassnahme gegenüber, dem Verbot:
Die Meinungsäusserung (in diesem Kontext wird angenommen, dass sie auf eigenem Boden oder Papier stattfindet (oder auf Boden einer Person, die dazu eingewilligt hat), ferner dass niemand zum Konsum dieser Meinung gezwungen wird.) ist nichts anderes als eine das Eigentum der betreffenden Personen verändernde Handlung dar: Ein Saal wird gemietet, Papier wird bedruckt etc.
Jeder, der den Begriff Eigentum versteht und ernst nimmt, der weiss, dass dazu zwingend das Recht gehört, dieses Eigentum nach eigenem Gutdünken zu verformen und vor Fremdeinfluss zu schützen. Andernfalls würde man höchstens von Besitz sprechen. Eigentum bedeutet also auch, dass jeglicher Eingriff in das Eigentum anderer, der nicht vom Eigentümer gutgeheissen wurde, illegitim ist.
Heute ist es leider der Fall, dass Eigentumsrechte von Politikern und Bürgern schmächlich ignoriert werden. Kaum jemand, der nicht meint, über das Eigentum von Drittpersonen mitbestimmen zu dürfen, gar zu müssen.
Äussert nun ein Herr H. auf seinem Hof seine sehr kontroverse Meinung und hat dazu eine Gästeschar geladen, so übt dieser einzig seine Eigentumsrechte aus. Herr H.s Handlungen diesbezüglich sind also absolut legitim. (Wenngleich seine Ansichten mir äusserst unsympathisch sind.) Kommt nun der Staat und verbietet Herr H. eine Rede zu halten und diese danach in gedruckter Form an willige Käufer zu bringen, dann stellt dies ein illegitimer Eingriff in das Eigentum des Herrn H. dar. Diese Initiierung meist sehr direkter Gewalt (sofortige Auflösung der Veranstaltung, Verhaftung, Busse, Gefängnis) bedeutet auch, dass allfällige Gegenmassnahmen seitens H., also auch direkte Gewalt wie z.B. ein Rausschmiss der Polizisten, vollständig legitim sind.

Zusammenfassend lässt sich deshalb sagen, dass ein Rassismusverbot nichts anderes als die Androhung und Anwendung von physischer Gewalt gegen diesbezüglich friedfertiger Menschen bedeutet. Mehr noch: Jeder Fried- und Freiheitsliebender sollte mit all seinen gewaltlosen Mitteln gegen diese abscheulichen Gesetze und Taten ankämpfen.

(Inspiration durch Mathias.)

Auch Staatspräsidenten können Rassisten sein

Luiz Inácio Lula da Silva beim Besuch des britischen Premierminister Gordon Brown (an dieser Stelle kann man sich fragen, wer der beiden der grössere Planwirtschaftler ist):

“This was a crisis that was fostered and boosted by the irrational behaviour of people who were white and blue-eyed, who before the crisis they looked like they knew everything about economics, but now have demonstrated they know nothing about economics,” he said, mocking the “gods of wisdom” who had had to be bailed out. “The part of humanity that is responsible should be the part that pays for the crisis,” he added.1

Lula da Silva befindet sich in sehr guter Gesellschaft, wenn er das alte rassistische Klischee des weissen Mannes repetiert, der eine Erbschuld mit sich trage, weil früher mal Leute mit ähnlicher Hautfarbe Kolonialisten und Sklavenhalter gewesen seien, und sowieso für das Elend der ganzen Welt verantwortlich sei. Fehlt nur noch, dass Lula über das Weltkapital und das Weltfinanztum lästert.

  1. The Times – President Lula of Brazil blames crisis on ‘white and blue-eyed’ / via Marco Kanne – Brasilien: Für Staatschef da Silva sind die “Weißen und Blauäugigen” an der Krise schuld []

Der freie Markt

The great virtue of a free market system is that it does not care what color people are; it does not care what their religion is; it only cares whether they can produce something you want to buy. It is the most effective system we have discovered to enable people who hate one another to deal with one another and help one another.

~ Milton Friedman

Gehegte und gepflegte Untermenschen: Positive Diskriminierung

Herauslesen lassen sich Sexismus, Rassismus und Elitismus aus dem „sozial“-staatlichen Parteiprogramm. Es fordert eine „positive Diskriminierung“ von Frauen und ethnischen Minderheiten am Arbeitsplatz, „kostenlose“ Schulbildung für alle, sowie eine steuerfinanzierte Unterstützung der sozial Schwachen. Mit der Umsetzung solcher Forderungen entfernen wir uns immer mehr von den emanzipativen Prinzipien einer freien Gesellschaft und den ursprünglichen Grundsätzen der vermeintlich freien Welt, gemäss welchen jeder Mensch zu allem frei ist, was nicht dieselbe Freiheit anderer verletzt.
[...]
Wer mit offenen Augen und Ohren durch den Alltag geht, kann erkennen, dass Vorurteile gegenüber Frauen und Minderheiten auch im einundzwanzigsten Jahrhundert noch nicht überwunden sind, sondern vielmehr noch immer die Gesellschaft durchdringen. Dass viele Lehrer, Chefs und Bürokraten in ihrem Handeln auch durch diese Vorurteile beeinflusst sind, scheint auf der Hand zu liegen.
[...]
Wenn Antietatisten den „Kampf der Ideen“ gewinnen wollen, müssen sie mit edelster Radikalität die elitären, sexistischen und rassistischen Wurzeln etatistischen Denkens angreifen. Dabei müssen sie nicht auf einen „neuen liberalen Menschen“ hoffen. Es reicht, wenn sie erkennen, auf wie vielen Stufen der politische und kulturelle Status quo die Menschen entmündigt und entmutigt, sie bei der Entwicklung ihrer Potentiale behindert und bei vielen den Gang in ein selbstbestimmtes Leben verhindert. Nur wenn Staatskritiker damit aufhören, dem „sozial“-„demokratischen“ Leviathan in seiner selbsterhaltenden Dialektik das intellektuelle Futter zu liefern, besteht die Chance, dass den vermeintlichen Staatsbedürftigen der Ausgang aus ihrer nicht genetisch bedingten sondern staatsverschuldeten Unmündigkeit gelingt.1

  1. Matthias Jenny – Der „sozial“- staatliche Untermensch: Fakt oder Fiktion? []

Gut, Böse und frische Erdbeeren

Kollektivismen sind überall anzutreffen. Die bekannteste Form des Gruppendenkens ist der äusserst verpönte Rassismus. Gleich gefolgt von Misogynie. Weniger geläufig ist, dass auch Klassenkampf und Religionskonflikte auf dem Kollektivismus basieren. Das Klassendenken ist beinahe schon ein perfektes Beispiel dafür. Dabei werden die Menschen in zwei an und für sich ganz gewöhnliche und auch nützliche Kategorien wie Arbeitgeber und Arbeitnehmer geteilt, dann aber diesen zwei Klassen andere Merkmale zuschreiben, als für die Bildung eben dieser benützt wurden. (Die Differenzierung zwischen Theisten und Atheisten ist zum Beispiel völlig in Ordnung, wenn es um den Gottesglauben geht, wird aber zum Kollektivismus, sobald der einen Gruppe und jedem Individuum der Gruppe von der Gretchenfrage unabhängige Aspekte wie politische Orientierung zugesprochen werden. – D.h. auch wenn es eine statistische Differenz diesbezüglich gäbe, so dürfte man von der Statistik nicht auf das Individuum schliessen.)

Ich bin der Meinung, die Bürger dieser Nationen sollten eine Diskussion darüber führen, ob manche Kollektivismen besser sind als andere. Denn es scheint, als wäre manche dieser Verallgemeinerungen akzeptierter und teils bejubelter Teil des politischen und gesellschaftlichen Diskurses, während andere mit tiefer Missgunst quittiert werden. White Supremacy ist das Ende jeglicher Karriere. Ein wenig Klassenkampf und Antiamerikanismus öffnen zumindest den Weg zum Parteichef einer Bundesratspartei oder zum Chefredakteur.

Doch besteht ein Unterschied zwischen diesen Kollektivismen? Wenigstens ein gradueller?

Nein. Gruppendenken ist stets unfair, da dem Individuum selbst zu wenig Beachtung geschenkt wird, sondern betreffende Person nur Zugehöriger zu einer Gruppe mit ganz bestimmten Merkmalen ist, die zu Vorurteilen und somit nicht die realen Tatsachen beachtendem Verhalten führt, welches im besten Falle zu Kommunikationsprobleme führt. Leider hat Gruppendenken in all seinen Formen schon Millionen von Toten gekostet. Kein Kollektivismus ist also historisch unbelastet.

Kollektivismen sind also effektiv gefährlich, jedem Individualisten äusserst zuwider und stimmen schlicht nicht mit der Realität überein.