Zensur & Eigentumsrechte

Ein Must-Read von Marco Kanne:

Eigentum birgt in sich das Recht, mit diesem zu machen, was man will. Das bedeutet auch, andere von der Nutzung auszuschließen. Wer sein Eigentum anderen zur Verfügung stellt, damit diese beispielsweise ihre Meinung verbreiten können, der gewährt ihnen ein Privileg, kein Recht. Der Entzug dieses Privilegs ist aber keine Einschränkung der (Meinungs-)Freiheit. Denn ohne den Besitzer beziehungsweise sein Eigentum gäbe es die Möglichkeit, das Privileg, sich in dieser Form zu äußern, ja schließlich nicht.

[...] wer von uns würde es sich beispielsweise gefallen lassen, wenn jemand in seiner Wohnung über ihn lästert?1

In anderen Worten: Wer auf seinem Blog Kommentare, die aus Beleidigungen und wüstem Geschrei bestehen, löscht, der begeht keine Zensur, sondern übt sein Recht aus, mit seinem Eigentum so zu verfahren, wie es ihm beliebt.


  1. eigentümlich frei – Zensur: Der kleine Unterschied []

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