ars libertatis

Die Gesetzesänderung ist mit acht Seiten etwas zu lang, um sie hier vollständig zu zitieren, deshalb empfehle ich, sie hier nachzulesen, sowie das heute gültige Gesetz, das vierzehn Seiten umfasst, hier zu konsultieren.

Die Hauptänderung dabei ist die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik (PID). Da ich mich bereits an anderer Stelle mit den Themen Gentechnologie und Fortpflanzungsmedizin befasst habe, verweise ich primär auf diesen Text und möchte hier nur wiederholen, dass ein PID-Verbot verschiedene Freiheiten einschränkt, wie etwa die Fortpflanzungsfreiheit, die medizinische Freiheit, oder auch die Informationsfreiheit, und dass einzig der Glaube an ein embryonales Lebensrecht Grund genug wäre, diese Freiheiten hier nicht zu erhöhen, da sie das Lebensrecht des Embryos berühren und somit dessen Freiheit einschränken würden, andere Argumente gegen die PID hingegen höchstens Sekundärfreiheiten vorbringen, die die Einschränkung der elementaren Freiheiten jedoch nicht kompensieren können, oder überhaupt nicht mit Freiheitsrechten argumentieren, was dann zwangsläufig einen gewissen Illiberalismus impliziert.